Seit einigen Monaten verfolge ich gerne auf Twitter und auch auf dem ein oder anderen Blog die #12von12 .

Nachdem das Wochenende in Bildern nicht so ganz zu unserem Alltag passte und es mich unnötig in Stress versetzt, war ich mir nicht sicher, ob ich es schaffe 12 Bilder zu machen. Und diese auch noch zu verbloggen.

Nun..heute  ist nicht mehr der 12. Denn am 12. kam mir dann „was dazwischen“, aber besser spät als nie – oder?

 

12.01.2017 – ein Donnerstag beginnt

 

Als ich mit dem Äffchen aufstehe, sind der Papa und das Bärchen schon wach. Und auch unser Besuchskind aka „die Ziehschwester“ ist schon eine Weile da. Die Kinder spielen friedlich. Dann geht der Papa mit den Kindern Frühstück machen – Müsli.

Ich erzähle ihm beiläufig von #12von12 und er sagt: „Na dann mach doch..!“ Also schieße ich das erste Foto. Und das zweite..dritte..die Kinder bleiben einfach nicht still stehen. Nach 5 Minuten halten sie doch mal kurz still.

Nach dem Frühstück muss Alex los zur Arbeit. Die Kinder gehen spielen und die Ziehschwester darf für ihr mitgebrachtes Baby sogar den Puppen-Onbuhimo vom Äffchen ausleihen. Leider bleibt es nicht lange friedlich und statt mich meinen Aufgaben zu widmen muss ich alle 5 Minuten ein Kind auf die Toilette begleiten, Streit schlichten, Auas-Wegtrösten und so weiter..

Die Kleinste klebt ab dann an mir wie ein Kaugummi und ich lasse sie im Wohnzimmer malen. Oder schreiben.. Sie hat nur ein paar akkurate Striche in alle Ecken und (ungefähr) die Mitte der Strecken gezeichnet. Und dann beschlossen, dass sie ein neues Blatt braucht.

Einen Moment lang scheint es, dass die Kinder friedlich spielen..und ich versuche mir die letzt (nicht ganz so erholsame) Nacht aus dem Gesicht zu malen. Ich habe endlich einen Concealer gefunden, der heller ist als mein eigener Teint – und nicht gelb! (und nein es ist kein Theater-weiß!) Allgemein möchte ich allen, mit einem sehr hellen Teint das Make-Up von Alterra ans Herz legen. Es ist tatsächlich so hell! (‚Tschuldigung, geht gleich wieder..)

Halb fertig werde ich zum nächsten „Auaaaa“-Notfall gerufen und ein Blick auf die Uhr verrät mir: Schlafenszeit!

Also das Äffchen auf den Rücken geworfen und den Großen im Kinderzimmer „Ritter Rost“ an gemacht. Ein Kind AUF dem Hochbett, eins darunter. Natürlich nicht zum Schlafen. Schlafen kann man, wenn…ja wann eigentlich?

Während ich also die Kleine im Kreis trage höre ich Gekicher aus dem Kinderzimmer und die CD. Zwei mal. Oder mehr. Denn die gut unterhaltenen Kinder erzählen sich jeden zweiten Satz noch mal nach.

Als die Kleine dann eingeschlafen ist, schminke ich mich zu ende. Sonst kann ich mich ja nicht sehen lassen – so mit nur einem geschminkten Auge und so. Danach lege ich sie in ihren Bereich des Familienbettes.

Das Hörspiel ist mittlerweile zu ende und Bärchen und Ziehschwester spielen mit dem Lego. Ganz friedlich. Und Ruhig. Und zusammen!

Ich fange an das Mittagessen (Chicken-Nuggets in Dino-Form für die Kinder, Gemüsefrikadellen für mich und die obligatorischen Pommes) zu machen. Nach 25 Minuten ist dann auch das Äffchen wieder wach. Und klebt an mir.

Pünktlich nach dem Mittagessen kommt Alex wieder nachhause. Ich habe der Tochter schon ein Bad eingelassen, weil sie sich mit Tomatenmark eingesaut hat und ein wenig verschnupft ist. Ich übergebe die Kinder an meinen Verlobten.

Und mache einen Moment mit Musik in den Ohren Pause. Denn ich muss die Geräuschkulisse der Kinder abschalten.

Ich bin ziemlich gestresst durch den Vormittag und versuche es mal mit Zentangle. Dazu benutze ich einfach einen leeren Tag meiner Wochenübersicht aus dem Bullet Journal. Ich war nämlich so „pünktlich“ mit der Wochenübersicht, dass ich Montag und Dienstag eh nicht nutzen konnte.

Dann wird die Ziehschwester auch schon von ihrem Papa abgeholt und ich beschließe mal meine Jahresübersicht endlich zu machen. Mitte Januar kann man das ja schon mal machen.

Ich bin noch nicht ganz fertig – da klingelt es wieder an der Tür. Der Florian von großstadtküste steht vor der Tür. Und darf natürlich auch rein kommen.

Die Kinder toben wie zwei Duracellhäschen (oder Minions auf Speed, wie Melanie so schön sagen würde) durch die Wohnung und belagern Florian. Der ist vorbei gekommen um einen Tee zu trinken. Und auch um sich Stilleinlagen abzuholen. Also.. seiner Freundin. Die testet nämlich für mich. Ich bin ja mal gespannt.

Nachdem Florian dann also wieder zur Uni los gegangen ist, haben wir Abendessen gemacht. Also..die Kinder. Die haben nämlich einfach Pommes vom Mittagessen und ein bisschen frisches Obst und Gemüse gegessen.

Nach dem Abendessen ist bei uns immer Zeit zum Schlafen gehen. Und während die Kleine noch umgezogen wurde, hat der Bär ein bisschen mit mir gekuschelt. Das kommt zur Zeit oft viel zu kurz.

Dann also Kinder ins Bett. Also Bär ins Bett, Äffchen in die Trage. Ist immer das Gleiche.

Und dann..fiel mir ein, dass Florian für sein #12von12 ein Foto von den Stilleinlagen gemacht hat. Mist. Und dann schreibt der bei Twitter auch noch darüber! Dabei hatte ich doch..ach egal.

Also schnell noch den Blogpost zu den Pocketbinden gemacht. Und die Stilleinlagen mit rein genommen. Eigentlich sollten sie ja einen eigenen Beitrag bekommen…

 

Danach..bin ich mit Twitter, Glühwein und Netflix auf dem Sofa versackt. Das ist der Ferienkoller, der zu schlägt..

 

Was andere BloggerInnen am 12. gemacht haben könnt ihr hier nachlesen: Draußen nur Kännchen – 12 von 12 – Januar 2017

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