Im Januar hatten wir angefangen unsere Wochenpläne zu verbloggen und euch zu zeigen, was wir so essen. Als Familie.

Doch irgendwie kamen wir über KW 4/17 und KW 5/17 nie hinaus.

Wir haben noch bis zur 11. KW Wochenpläne gemacht und ich habe alle Fotos auf meiner Festplatte. Aber irgendwie kamen wir dann nie dazu. Und dann fing das Sommersemester für Alex wieder an. Dieses mal auch wirklich mit Vorlesungen. Und ein neuer Job an der Uni.

Gleichzeitig fiel für uns eine Entscheidung.

Denn jede, wirklich JEDE Mahlzeit artete in Streit und Gemotze aus – irgendwas passte irgendwem immer nicht. Und das zog sich vom Abendessen zum Frühstück übers Mittagessen wieder zum Abendessen. Alex verlor den Spaß daran Abends aufwendig zu kochen. Und ich habe Abends keine Energie zum kochen. Da die Kinder sowieso Mittags bei der Tagesmutter warmes Essen bekommen, befanden wir es für okay, wenn es Abends nichts Warmes mehr geben würde.

Seit dem gibt es Abends also Stulle mit Brot.

Na gut und Gemüse. Manchmal Obst. Manchmal Pfannkuchen. Aber eigentlich gibt es seit dem Abends Brot.

Und keinen Streit mehr.

Jede/r bekommt, was er oder sie essen mag. Die Kinder futtern Gurken und Tomaten, während wir die Erdnussmusbrote schmieren (denn ganz unter uns: Eigentlich essen sie nur Erdnussmus und Salami..) Und wenn sie dann endlich schlafen zaubert Alex uns manchmal noch etwas Leckeres in der Küche.

Am Wochenende kochen wir dann Wunschessen. Meistens also Pfannkuchen oder Nudeln mit Pesto. Manchmal auch Kartoffeln mit Ei und Spinat. Oder Pommes und Chickennuggets. Oder unseren leckeren Eintopf.

Und Mittags bin ich alleine.

Meistens bin ich Werktags zum Mittagessen alleine. Und dann habe ich keine Zeit und keine Lust für mich alleine zu kochen. Da kommen dann so kreative Schätze wie „Nudeln mit Tomatensoße“ oder „Kartoffeln mit Ketchup“ zum Zuge. Ich bin wirklich kein Mensch, der gerne für eine Person kocht. Wenn Alex zuhause ist, bekocht er mich lecker oder bringt was vom Asiaten/Döner/Pizzamenschen mit.

Also wird es keine Wochenmenüpläne mehr geben. Weil wir keine mehr machen. Auf unserem Wocheneinkaufsplan steht nur noch: „Brot, Erdnussmus, Salami, Käse, Milch, Kaffee, Obst“

Rezepte ohne Menü

Dafür gibt es einzelne Lieblings-Rezepte. So wie den Sommerquinoasalat.

Und wenn ihr leckere, einfache und schnelle 1-Personen-Rezepte habt, dürft ihr mir die liebend gerne hier her posten.

 

Liebe Grüße

Lela

2 Replies to “Kein Menü der Woche”

  1. Kenn ich total gut. Wir haben das auch schon mit den Wochenplänen versucht und meistens schon am Montag alles über den Haufen geworfen und was anderes gegessen. Wir machen abends nun auch einfach AbendBROT 🙂 Funktioniert auch mit Kleinkind (meistens).
    Und unter der Woche, wenn ich alleine bin, mache ich mir oft eine Frosta Tüte warm, die sind nämlich voll lecker 😉

    1. Eigentlich hat es bei uns ganz gut funktioniert. Bis eben da nur noch Streit war. Die Tochter wollte dies, der Sohn das, der Papa jenes und ich was ganz Anderes.
      TK-Kost kommt für mich (meistens) nicht in Frage. Zum einen schmeckt mir das alles zu labberig…und zum Anderen: Wir haben nur so ein winziges Kühlfach und das ist meistens auch noch voll. 🙁 (Abgesehen davon, ist es auf Dauer ziemlich teuer und nachhaltig ist auch was Anderes.)

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