Ende und Anfang

Es ist wieder Ernte Dank.

Seit über einem Jahr war ich nun in Babypause. Und was habe ich es vermisst zu arbeiten!

Mein kreativer Kopf hat am meisten darunter gelitten, oder vielleicht auch Alex. Der musste nämlich meine ganzen kreativen Ideen ausbaden, die ich während der Babypause hatte. Wenn ich nicht arbeiten kann, muss die Kreativität wo anders raus und so hat er eine Hochebene nach meiner Anleitung für Äffchen gebaut, den Garten umgewühlt und ein Gartenhaus gebaut. Einen Spielturm zusammen geschraubt und einen Busch gepflanzt. Möbel, Pflanzen und Europaletten aus ganz Berlin geholt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu uns nachhause gebracht.

Seit ein paar Wochen ist mein Kopf wieder mit der Arbeit beschäftigt – ein Glück, langsam gehen uns die Möglichkeiten zuhause aus und im Garten kehrt der Herbst ein.

Zu Fünft ist alles anders

Oder zumindest ist zuhause weniger Platz für Alles. Also musste eine neue Lösung her, denn so wie es gerade ist, kann ich gar nicht arbeiten. Ich will und muss aber endlich wieder an die Maschinen. Möchte meinen Shop endlich wieder eröffnen (und ihn dafür zu Ende überarbeiten). Möchte neue Kleidung entwerfen, Prototypen beenden, die Welt ein kleines Stück verbessern und verschönern.

Einige haben bestimmt mit bekommen, dass die Wölfen erst frühestens in einem Jahr zur Tagesmutter kommt. (Falls die politische Lage uns keinen Strich durch die Rechnung macht) Und so kommt es, dass ich noch ein Jahr lang nur sehr begrenzt Zeit habe um zu arbeiten, wenn ich nicht die eh schon wenige Familienzeit verkürzen möchte.

Ein Arbeitsplatz muss her

Ein Arbeitsplatz ausserhalb unserer Wohnung muss also her. Was sich nach einem einfachen Plan anhört, erwies sich als nicht ganz so einfach. Kleine Räume gehen in Berlin weg wie warme Semmeln am Sonntagmorgen. Und wenn diese dann auch noch bezahlbar und nicht all zu weit weg von unserer Wohnung sein sollen.. ich habe echt lange gesucht. Habe Mails geschrieben und Makler angerufen. Habe Räume besichtigt – und wurde enttäuscht.

Kurz nach dem 1. Geburtstag der Wölfen dann kam eine Mail: Ich kann mir noch mal einen Raum anschauen. Der ist noch nicht ausgeschrieben. Muss noch neu gemalert werden. Das Fenster gerichtet werden. Egal. Ich gehe gucken.

Nahtkäfer bekommt ein neues Zuhause

Jetzt ist es also soweit. Nahtkäfer zieht um. Ich packe Kisten – sofern mich das Baby lässt. Plane die Einrichtung. Verwerfe die Einrichtung komplett und plane neu. Morgen soll ich dann die Schlüssel für mein aller erstes eigenes Büro bekommen. 13 Quadratmeter für mein Gewerbe. Ein Atelier, dass klein ist und es mir in der Planung schwer macht. Aber es ist Platz für mich. Meine Stoffe und meine Ideen. Mit großem Fenster und Blick ins Grüne.

Nun brauche ich natürlich Ferien bedingt eine Weile, bis der Umzug geschafft ist und mein Atelier so weit eingerichtet ist, dass ich auch wirklich arbeiten kann.

Und auch die Website braucht noch Zeit. Aber das Warten wird sich lohnen!

Ich freue mich so sehr darauf endlich wieder für euch arbeiten zu können!

Eure

Lela


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