Nahtkäfer

Grundausstattung beim Nähen: Schneiderkreide

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Lela

Lela

Wie kommt denn jetzt der Schnitt auf den Stoff? Irgendwie muss er aufgemalt werden und Markierungen übertragen.

(Ja ich weiß, dass manche auch um den Papierschnitt herum schneiden und kleine Einkerbungen in die Nahtzugabe schneiden. Empfehle ich ausdrücklich NICHT für Anfänger_innen!)

Ich zeige dir jetzt fünf Möglichkeiten, die sich in meiner Laufbahn als sinnvoll erwiesen haben.

Klassische Schneiderkreide

Mit der klassischen Schneiderkreide (Werbung/Affiliatelink) kannst du eigentlich nichts verkehrt machen. Sie wird aus Ton hergestellt und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Bei farbiger Schneiderkreide solltest du aber vorsichtig sein, denn es könnten bleibende Flecken entstehen. Hier also lieber nur die Umrandungen mit machen, die schneidest du ja eh weg.

Damit du immer korrekte, feine Linien hast musst du deine Kreide ab und an schleifen. Dafür gibt es spezielle Anspitzer (Werbung/Affiliatelink), auf denen du deine Kreide entlang ziehen kannst. Oder du machst es wie ich sehr lange Zeit und schärfst mit einer Papierschere nach. Aber unbedingt über einem Mülleimer oder Waschbecken. Das schärfen von Schneiderkreide ist eine ziemliche Sauerei – auch mit einem Anspitzer.

Außerdem braucht Tonschneiderkreide eine gewisse Feuchtigkeit. Ab und an eine Runde im Bad rum liegen tut ihr ganz gut.

Seife

Ja richtig gelesen. Ganz normale Handseife am Stück. Diese kannst du genauso wie die Schneiderkreide anspitzen und auf Stoffen damit malen. Bei der Wäsche verschwinden die Striche einfach. Diese Variante mag ich besonders im Sommer, denn mit schwitzigen Händen fand ich Tonkreide immer sehr unangenehm.

Außerdem bekommst du sie auch im Laden nebenan.

Tafelkreide

Wenn du dich an deine Schulzeit zurück erinnerst, oder du mit deinen Kindern öfter mal die Gehwege anmalst ist dir das nicht neu. Kreide haftet super an Klamotten – lässt sich aber auch ausbürsten und auswaschen.

Wer jetzt noch einen Anspitzer für dicke Kleinkindbuntstifte zuhause hat, kann die Tafelkreide auch problemlos anspitzen und bekommt feine Linien für Markierungen. Bei Außenlinien geht es auch mal stumpf, dann aber an der durch das Papier entstehenden, scharfen Kante entlang schneiden.

Kreidestifte

Du kennst sie eventuell von meinen Anleitungen, denn damit du besser sehen kannst, mache ich die Fotos immer mit Stift. Sonst ist meine Hand einfach im Weg.

Im Grunde ist es ganz normale Schneiderkreide, aber halt in Form von Buntstiften (Werbung/Affiliatelink) oder auch Fallminenstiften. Du kannst sie ganz normal anspitzen und durch die Holzummantelung trocknet die Kreide auch weniger, sie brauchen also seltener mal eine Pause im Badezimmer.

Trickmaker und radierbare Stifte

Ganz ehrlich: Mag ich nicht.

Die Stifte sind teuer, schnell leer und trocknen oft aus. Nach dem austrocknen lassen sie sich außerdem nicht wiederbeleben und übrig bleibt Plastikmüll, der hätte vermieden werden können.

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